Stuttgart... ein roter Kleinbus fährt an mir vorüber. Er erinnert mich in seiner Form an die Busse, wie man sie in London sehen kann. In diesem Bus sitzt ein dunkelhaariger, vollbärtiger Mann mit einem schwarzen Schlapphut auf dem Kopf. Er fährt hämisch grinsend an mir vorüber und lacht mich teuflisch an, so als würde er schallend über meine Unwissenheit lachen. Am meisten lacht er darüber, dass ich nicht einmal weiß, wie unwissend ich bin und auf jeden Trick hereinfalle. Er ist ein Betrüger, der mit Seelen handelt. Hinten im Fahrzeug sehe ich einen Plastik-Totenschädel, eine stachlige Kugel und allerlei magisches Zeug, dass ich aber nicht identifizieren kann. Er machte den Eindruck, als wäre er überzeugt davon, dass er mich schon in den Fängen habe und großen Nutzen von mir hat - in welcher Form auch immer. Er hinterlässt ein ungutes Gefühl in mir.
10. August 1999
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Traumzeit Rubrik:
Träume Datum: 8. Mai, 20:38 Uhr
Ich betrete einen Raum, in dem einige Menschen zu einem Workshop zusammen kommen. Es sind noch nicht alle Teilnehmer hier. Nahe dem Eingangsbereich ist es wenig hell, da nur der Hauptraum direkt beleuchtet ist. Hier steht ein junger, indianisch wirkender Mann. Er hat lange schwarze Haare – sie sind glatt und seidenweich. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass es Haare wie Vogelfedern hat. Also jedes einzelne Haar ist wie eine Feder, an dessen Mittelhaar seitlich kurze Haare herauswachsen. Das Mittelhaar ist dabei nicht so fest wie ein Federkiel, sondern haarweich. Ich bin nicht sicher, dass ich das alles wirklich richtig sehe. Der indianische Mann weist darauf hin, dass er sich einige Barthaare am Kinn länger wachsen ließ, damit wir es überprüfen können. Und tatsächlich, auch dort wachsen Federhaare. Wirklich erstaunlich, wie weich sich diese Haare anfühlen.
11. Dezember 2005
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Traumzeit Rubrik:
Träume Datum: 3. Mai, 22:42 Uhr
Ein Mann legt eine
Lyra auf meine Brust. Mit einem weichen Klöppel streicht er sanft über die Saiten und bringt sie leise zum Klingen. Ich spüre, wie ich von Schwingungen erfüllt werde... die Klänge sind mehr im Innern spürbar als im Außen hörbar. Und in diesem Augenblick wünsche ich, dass auch im Außen zu hören ist, was innerlich auf so wundersame Weise spürbar ist .
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Traumzeit Rubrik:
Träume Datum: 27. Apr, 08:36 Uhr
Ich wandere alleine in einer urtümlichen Landschaft nahe des Nordpols. Es gibt zwar einiges Eis hier, eigentlich ist es aber eher subarktisch wie in Nordkanada. Ich komme an einen höhlenartigen kleinen Steinalkoven, wenige Quadratmeter groß. Ein große Öffnung im Stein läßt den Blick auf die Landschaft frei. In der Kammer entdecke ich einen kleinen, tiefen Tümpel, der ganz von Eis bedeckt ist. Ich beschließe, hier meine - angeblich absolut kälteresistente - Ausrüstung zu testen und durch ein Loch in der Eisfläche in das bitterkalte Wasser zu tauchen. Erst als ich mich schon in das Eiswasser gleiten lasse, bemerke ich, daß ja meine Thermojacke weit offen steht - es ist also nichts mit Kälteschutz! Ich befürchte, einen tödlichen Fehler gemacht zu haben. Zwar habe ich auch noch einen Signalgeber ähnlich einem Funkgerät dabei, aber diese Gegend am Nordpol ist absolut unbewohnt - keine Menschenseele weit und breit ist da, um mich zu retten! Vielleicht wird der Signalgeber sogar Mutter erreichen, aber selbst wenn die schnell ein Rettungsflugzeug organisiert, wird es Stunden dauern, bis das Flugzeug die Entfernung bis hierher überbrückt hat, und bis dahin werde ich wohl längst erfroren sein. Kaum Hoffnung auf irgendeine Rettung, denke ich etwas mißvergnügt, während ich in das Wasser gleite und dabei in die menschenleere Landschaft schaue und an das verspätete große Rettungsflugzeug denke und seine brummenden Propellermotoren, die ich nicht mehr hören werde.
Es gibt aber eine unterirdische Verbindung vom Tümpel der Steinkammer nach draußen. Ich werde wie von einem Sog erfaßt und lande in einem etwa zwei Meter breiten Wassergraben, der kanalartig von der Steinhöhle weg durch die weite Landschaft rauscht. Die Fließgeschwindigkeit ist sehr hoch, so daß ich rasend schnell dahin treibe. Das Wasser ist zu meinem Erstaunen gar nicht eiskalt und höchstens angenehm frisch, was an der hohen Fließgeschwindigkeit liegen kann, wie ich überlege. Das einzig Unangenehme ist nun, daß ich weit von der Steinkammer weg treibe, wo ich noch meinen funkgerätartigen Signalgeber und zwei, drei andere wichtige Ausrüstungsgegenstände zurückgelassen habe. Meine Hoffnung, die wiederzubekommen, ist gering, wie ich betrübt einschätze, als ich schon weit entfernt auf dem Rücken treibend in dem wilden Wasser dahin schieße. Bald darauf bin ich in Sicherheit in einer unweit der arktischen Landschaft liegenden estnischen Kleinstadt. Nachdem ich mich in meiner Unterkunft etwas frisch gemacht habe, überlege ich, daß ich doch versuchen könnte, mit dem Auto die Steinkammer und meine verlorene Ausrüstung wiederzufinden. So fahre ich bald gutgelaunt in meinem Auto durch die schöne Kleinstadt. Kurz nach einer Straßengabelung wird mir bewußt, daß ich die falsche Abzweigung genommen habe. Meine Chancen, die Höhle in der weiten, menschenleeren Landschaft wiederzufinden, sind eh ziemlich gering, aber was soll‘s - dann eben nicht. Die links abzweigende Straße, die ich genommen habe, führt nicht in die Eislandschaft, sondern offenbar weiter nach Osteuropa hinein. Es geht etwas steil einen Hügel och, und zunächst komme ich an einigen schönen alten Kleinstadthäusern vorbei, die noch etwas erhöht hinter einer Mauer auf der rechten Straßenseite dicht beieinander stehen. Kurz vor dem Ortsausgang kommt dann ein wahrer Schilderwald. Durch die Kleinstaaterei hier in Osteuropa und die Grenznähe des Gebietes stehen dicht an dicht, nebeneinander, untereinander und durcheinander etwa fünfzig Richtungspfeil-Schilder, die in die verschiedenen Länder weisen. Im Vorbeifahren kann ich nur ein paar entziffern. Auf einem steht das nächstliegende Gebiet „Mittelost-Estland“ - auf estnisch, weil das Wort „Eesti“ auftaucht. Die Kleinstadt, in der ich meine Unterkunft habe, befindet sich in Mittelestland - Mittelostestland ist also das östlich davon liegende Gebiet. Die Hinweisschilder zeigen in die Richtung sämtlicher Kleinstaaten Osteuropas - der am weitesten entfernt liegende ist Bulgarien. Daß das Ganze auch ein wenig ein skurriler Jux ist, wird klar, als kurz darauf ein neuer Schilderwald auftaucht, diesmal aus den verschiedensten Verkehrsschildern.
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Rootsmasters Rubrik:
Träume Datum: 26. Apr, 21:30 Uhr
Eine industriell anmutende Szenerie wie aus der Vergangenheit. In Bewegung gebliebene Bilder, die in einem alten Patentbuch festgehalten werden:
Neben einem Stützgebäude steht ein turmartiges Gebäude. Beide sind mittels metallenen Streben miteinander verbunden, wobei das turmartige Gebäude ganz gezielt von dem größeren aufrecht gehalten wird, da es sonst zur Seite kippen würde. Von der Anordnung her, erinnern diese beiden Gebäude ein wenig an eine Basis mit startbereiter Rakete.
Ein Stahlarbeiter kommt daher. Mit einer Malerrolle an einem sehr langen Stab beginnt er die helle Fassade des turmartigen Hauses mit Kohlenstaub zu schwärzen.
November 2004
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Traumzeit Rubrik:
Träume Datum: 23. Apr, 23:23 Uhr
Ich habe ganz einfache Träume - dass wir die unsäglichen inneren Barrieren zwischen den Völkern Europas abbauen können und eine Nation werden.
Aber das ist nur ein Beispiel.
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sehpferd Rubrik:
Träume Datum: 22. Apr, 23:44 Uhr
- Ich sehe eine Landkarte mit europäischen Kraftzentren - Orten mit einer ganz besonders starken geomantischen Ausstrahlung. Die einzelnen Orte sind weitläufig mit Linien verbunden und je nach ihrer geomantischen Wichtigkeit dünner oder dicker markiert. Mir fallen vor allem zwei Orte in Südwestfrankreich ins Auge: der eine ist Pau, und der andere ist Lourdes an der Atlantikküste. Während Pau einen normal dicken Punkt hat, ist Lourdes - direkt an der Küste gelegen - von einem extrem dicken Feld umgeben, wie es dicker keines auf der ganzen Landkarte gibt. Die Felder sind in dünnem roten Filzstift gezeichnet, in Ringen rund um den Ort, und die Kreise um Lourdes sind so riesig, dass sie fast ganz Südwestfrankreich bedecken.
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Rootsmasters Rubrik:
Träume Datum: 20. Apr, 22:30 Uhr
Jenseits allen menschlichen Trubels - ein dunkler Raum von natürlichem Schein erfüllt. Vor mir ein Wandstück in erdigen Rot- und Orangetönen. Zwei sehr kleine übereinander liegende Teile haften wie an einer Magnettafel daran. Ich blinzele zweimal nachdrücklich, wodurch sich die Teile vergrößern. Nach zweimaligem Wiederholen des Blinzelns sind die Teile gut zu erkennen: ein anderthalb Meter großer
Leuchtturm an dem sich eine
Schlange hinaufschlängelt. Ich überlege, welche Bedeutung dies haben könnte. Eine Stimme kommentiert beiläufig:
44x Möhre in Saft
Überlegung: ist Letzteres der Ausdruck einer individuell gestalteten Kommentarfunktion?
Anmerkung: 4+4=8... womit ich bei der Oktobus-Frau wäre.
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Traumzeit Rubrik:
Träume Datum: 19. Apr, 20:55 Uhr